Maria Giesing

Demokratie funktioniert halt nur, wenn Bürgerinnen und Bürger Verantwortung für die Gestaltung unserer Gesellschaft übernehmen. Deswegen ist es für mich selbstverständlich, mich zu engagieren mein Wissen und meine Kentnisse einzubringen, im meinem Beruf und eben auch in der Politik.

Seit 1992 lebe ich in Pirna und bin als Sozialpädagogin freiberuflich tätig. Ich berate und begleite Paare und Familien in Krisen, coache Führungskräfte, Paare und Familien in Krisen, coache Führungskräfte in der Jugendhilfe. Bei den Grünen engagiere ich mich seit 2000, weil mir gelebte Demokratie, gesellschaftliche Vielfalt und gesunde Umwelt wichtig sind.

Pirna ist eine wunderbare Stadt mit hoher Lebensqualität. Mein Augenmerk als Stadträtin wird darauf liegen, dass alle Menschen hier in Pirna möglichst gut miteinander leben können, jeder mit seinen Besonderheiten.

Hier werde ich genau hinsehen und mich einsetzen:

Kinder brauchen Betreuung, Entfaltungsspielraum und ein wohliges Zuhause. Sie brauchen gesundes, in Kita und Schule möglichst kostenloses Essen. Und sie brauchen professionelle Hilfeangebote, wenn sie oder ihre Familien in Not sind.

Jugendliche brauchen Freizeitmöglichkeiten und Mitsprache. Wie gestalten sie Pirna mit?

Wo ist Wohnraum für Behinderte und wo ist ein guter Ort für Sterbende?

Wo können generationsübergreifend Ressourcen genutzt werden, z.B. in Wohnraumprojekten?

Die guten Ansätze und Projekte im Zusammenleben mit Migranten werde ich im Blick halten und fördern.

Die vielfältigen Formen sexueller Orientierung sollen nicht nur beim inzwischen legendären Christopher Street Day in Pirna sichtbar sein.

Viel mehr und sicherere Radwege können die Lebensqualität in Pirna weiter steigern: weniger Autos, mehr Bewegung, weniger Unfälle, mehr Sicherheit für radelnde Kinder. Ich werde dafür sorgen, dass dies im Stadtrat Thema bleibt und endlich vorwärts geht!

Familien, besonders Alleinerziehende brauchen Entlastung, das heißt für mich grundsätzlich: die Lasten für Erziehung und Versorgung der Kinder muss viel selbstverständlicher von der Gesellschaft getragen werden. In Pirna werde ich mich dafür einsetzen: Kinder bis 14 sollen kostenlos Museen, Bücherei, öffentliche Verkehrsmittel und Bäder nutzen können. Das sehe ich nicht als freundliche Unterstützung für Familien, sondern als selbstverständliche Investition in die Zukunft.

Pirna hat ein erstaunliches Potential von engagierten Menschen in Ehrenamt und Vereinen, die das Zusammenleben fördern. Für deren Unterstützung werde ich mich einsetzen.

Als Sozialpädagogin bin ich seit vielen Jahren in Kontakt zu Kindern, Jugendlichen und Familien und weiß, dass wir in Pirna noch Vieles verbessern können.